Als Jusos wollen wir jungen Menschen in der Kommunalpolitik eine Stimme geben. Viele Themen aus den Stadt- und Gemeinderäten sowie aus dem Kreistag betreffen junge Menschen ganz konkret. Entschieden werden sie jedoch zumeist von Räten, denen kaum Mitglieder unter 30 Jahren angehören.

Im Rhein-Sieg-Kreis droht eine massive Wohnungsnot. Rund 30.000 Wohneinheiten fehlen bis 2030. Das trifft vor allem Menschen mit kleinen Einkommen, die sich die teuren Mieten in den Zentren nicht mehr leisten können. Dazu zählen auch Schüler*innen, Studierende und Auszubildende, die keine bezahlbare Wohnung finden. Die Antwort ist einfach: Wir müssen Wohnungen in öffentlichen Eigentum bauen und zu günstigen Mieten zur Verfügung stellen, damit alle Menschen ein bezahlbares Zuhause finden und niemand aus seinem Umfeld vertrieben wird. Leider stellen sich die konservativen CDU-Mehrheiten dort vielerorts quer.

Damit unsere Städte und Gemeinden für junge Menschen attraktiv sind, braucht es mehr Investitionen. Schnelles Internet muss es auch im kleinsten Dorf geben. Öffentliche Angebote wie Jugendzentren, Bibliotheken oder Schwimmbäder müssen erhalten bleiben und vielerorts wieder entstehen. Junge Menschen brauchen Freiräume: Proberäume für Bands, Jugendzentren, Grillplätze, Sportplätze und vieles mehr. Dafür brauchen die Kommunen mehr Geld. Wir wollen, dass hohe Vermögen und Erbschaften einen faireren Beitrag dazu leisten.